hessenARCHÄOLOGIE-Tag 2026 in Seligenstadt

Am 24.10.2026 findet der hessenARCHÄOLOGIE-Tag in im Bürgerhaus Riesen in Seligenstadt statt. Die Mitgliederversammlung der AGiH wird in der Mittagspause durchgeführt, hierbei gibt es einen kleinen Imbiss. Wenn die Zeit bis zu den Nachmittagsvorträgen reicht, bietet die AGiH den Mitgliedern eine exklusive Führung zum römischen und mittelalterlichen Seligenstadt an.

St. Marcellinus und Petrus (Einhardsbasilika) in Seligenstadt (Foto: Gesine Weber).
Das Palatium in Seligenstadt liegt in repräsentativer Lage am Mainufer.
Palatium in Seligenstadt, im Hintergrund die Einhardsbasilika (Foto: G. Weber).

Exkursion der AGiH am 25.10.2026

Die Exkursion der AGIH am 25.10.2026 führt zu ausgewählten Burgen im Kreis Offenbach. Erste Station ist die Burg von Dreieich-Dreieichenhain, wo Burgenforscher Dr. Joachim Zeune die wechselvolle Geschichte dieser mittelalterlichen Anlage erläutert. Vom ältesten Teil, einem quadratischen Wohnturm aus dem 11. Jahrhundert steht nur noch eine hohe Wand. Im Dreieich-Museum gibt es ein Modell der Burg sowie ausgewählte Fundstücke zu sehen.

Am Burgweiher von Dreieichenhain ragt die erhaltene Wand des Wohnturms imposant in die Höhe. Links die Burgkirche.
Burg Hayn in Dreieichenhain. Die einzige erhaltene Wand des Wohnturms ragt eindrucksvoll in die Höhe (Foto: Gesine Weber).

Nach der Mittagspause steht eine Stadtführung des örtlichen Heimat- und Geschichtsvereins durch Heusenstamm zu den drei Teilen der Schlossanlage auf dem Programm : der sog. Bannturm aus dem 12. Jahrhundert als ältester Teil der Burg, das Hintere Schlösschen und das heute als Rathaus genutzte Schloss. Weitere Stationen sind die Altstadt, der repräsentative Torbau sowie die Kirche St. Cäcilia, ein Bauwerk von Balthasar Neumann.

Der sog. Bannturm in Heusenstamm stammt aus dem 12. Jahrhundert (Foto: Gesine Weber).

Als letzte Station stehen die Reste der Turmburg Obertshausen auf dem Programm. Die Grundmauern des runden Wohnturms und seiner Umfassungsmauer aus dem 11. Jahrhundert liegen heute in einer Grünanlage.

Rekonstruierte Umfassungsmauer der Burg Obertshausen (Foto: G. Weber).